Mainfranken Graveller

Am Donnerstag, 30. Mai 2019 startet der MainfrankenGraveller in die dritte Runde – Start um 9 Uhr in Würzburg.

→ Zur Anmeldung …

  • Du fährst gerne lange Strecken mit dem Rad?
  • Du fährst lieber durch Wälder und über Felder als auf Autostraßen?
  • Du magst die Einsamkeit genauso wie das gelegentliche gemeinsame Fahren mit Gleichgesinnten?
  • Du kannst – und willst – für Dich selbst sorgen, tagsüber auf der Strecke ebenso wie am Abend oder in der Nacht?
  • Du magst tolle Aussichtspunkte, malerische Wegstrecken oder frei zugängliche Sehenswürdigkeiten in der Natur?
  • Du willst Mainfranken kennenlernen, auch abseits der gängigen touristischen Fahrrad-Routen?

Dann ist der Mainfranken Graveller genau die richtige Herausforderung für Dich.

Eine Region entdeckt man, wenn man sich in ihr bewegt – und das Fahrrad ist dafür das ideale Fortbewegungsmittel. So entstand die Idee, die Region Mainfranken erfahrbar zu machen. Der Mainfranken Graveller ist nicht nur ein weitere Tourenoption neben anderen – er bietet ambitionierten Radfahrerinnen und -fahrern eine Route fast ausschließlich in der Natur, überwiegend auf Rad-, Feld- und Waldwegen, bis an die Grenzen der Region … und vielleicht sogar an die eigenen. So schnell wie möglich, so entspannt wie nötig – oder umgekehrt: Der Mainfranken Graveller ist, was Du aus ihm machst!
Und wenn es ganz gut läuft, dann hat er auch etwas mit Dir gemacht …

Die Region Mainfranken (dunkelrot) entspricht Unterfranken ohne die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg (hellrot).

Vier Mittelgebirge warten darauf, unter die Räder genommen zu werden; dabei geht die Route über die höchsten Erhebungen von Spessart (Geiersberg/Breitsol, 586 m) und Haßbergen (Nassacher Höhe, 512 m), die dritthöchste Erhebung der Rhön (Kreuzberg, 928 m) und am höchsten Berg des Steigerwalds (Scheinberg, 498 m) vorbei. Dazu kommen die vier am äußersten Rand Mainfrankens liegenden Orte Habichsthal (Westen), Fladungen (Norden), Untermerzbach (Osten) und Tauberrettersheim (Süden).

Etwas mehr als 600 Kilometer lang ist der Track, führt vom Start in Würzburg in den Westen und folgt dort im Uhrzeigersinn mehr oder weniger der äußeren Grenze Mainfrankens, lediglich in der Rhön führt der Track nicht bis zum eigentlich nördlichsten Ort (Weimarschmieden), und in den Haßbergen wandert der Track etwas mehr zur Mitte hin. Alle sieben Landkreise Mainfrankens werden durchfahren – Würzburg, Main-Spessart, Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld, Haßberge, Schweinfurt und Kitzingen, bevor es vom südlichsten Ort aus, wieder im Landkreis Würzburg, zurück zum Startpunkt geht.

10.000 Höhenmeter gilt es ungefähr zu überwinden. Es ist nicht mit ein paar Anstiegen getan, denn zu atemberaubend sind die unterschiedlichen Ausblicke auf den Höhen – eigentlich zu schade, um im Schein von Fahrrad- oder Helmlampe ungesehen zu bleiben. Die topografische Vielfalt zwischen 177 (Würzburg) und 928 (Kreuzberg) Metern Höhe verteilt sich eben nicht nur in der Horizontalen, sondern auch in der Vertikalen – vom langen Genießer-Anstieg bis zur knackigen Rampe. Und auf der anderen Seite wartet immer schon die nächste Abfahrt …

Der Mainfranken Graveller ist keine Veranstaltung, sondern eine Idee, eine Einladung – die Region zu entdecken, in der es neben den bekannten touristischen Attraktionen noch viele kleine Glanzlichter mehr gibt, die sich teilweise überraschend dicht aneinanderreihen. Ob von Herberge zu Herberge oder im Selbstversorgermodus, in Etappen oder am Stück, bei Tag oder bei Nacht: Jede Fahrerin und jeder Fahrer ist für sich selbst verantwortlich – und für die Unversehrtheit der Natur, durch die der Track sie und ihn führt.

Und wenn mehrere zusammen unterwegs sind? Oder andere treffen, die dem gleichen Track folgen?
Umso schöner – deshalb wird der Mainfranken Graveller jährlich mit einem gemeinsamen Start gefeiert:

  • Nächster Start: Donnerstag, 30. Mai 2019, 9.00 Uhr
  • Startpunkt: Voraussichtlich Residenzplatz Würzburg
  • Treffpunkt: ab 8.00 Uhr ebenda; interessierte Fahrerinnen und Fahrer sollten spätestens um 8.30 Uhr am Treffpunkt/Startpunkt sein
  • Pre-Camp: Wie sich 2018 gezeigt hat, kann die Anreise am Vorabend nicht nur den Zeitplan entzerren, sondern bietet die Möglichkeit, sich mit anderen Fahrerinnen und Fahrern auszutauschen bei einem kleinen Umtrunk am Abend zuvor. Wir versuchen, einen geeigneten Ort zu finden, wo am 29. Mai abends ein gemütliches Beisammensein mit anschließender Übernachtung (Overnighter) möglich ist.

Der Mainfranken Graveller ist kein Rennen.

  • Es gibt keine Startgebühren, keine Zeitnahme, keine Siegerprämie.
  • Es gibt keine definierten Etappen, keine Versorgungsstellen, keine Kontrollstellen.
  • Es gibt keine vorgebuchten Herbergen oder arrangierte Orte für Pausen, Duschen, Schlafen etc.
  • Das Fahren des Mainfranken Gravellers wie auch An- oder Abreise erfolgen ausnahmslos auf eigene Verantwortung und auf eigene Kosten.
  • Der gemeinsame Start bietet Fahrerinnen und Fahrern die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu kommen – mehr nicht: nichts verpflichtet zum Fahren in der Gruppe, niemand muss irgendwelche Erwartungen anderer erfüllen, niemand hat Verpflichtungen gegenüber anderen Fahrerinnen und Fahrern.

Der Mainfranken Graveller ist ein Track.

  • Die Route verläuft fast vollständig in der freien Natur, auf Feld- und Waldwegen, teilweise auch Radwegen – dennoch müssen immer wieder (meist kleinere) Orte durchfahren werden. Leider müssen auch – in geringst möglichem Umfang – Autostraßen befahren werden: Weder der Main (und andere Flüsse) noch die Autobahnen in Mainfranken können an jeder beliebigen Stelle gequert werden.
  • Die Route wurde vorher befahren und optimiert; die Routenwahl ergibt sich aus der Verbindung der oben erwähnten topografischen Punkte sowie dem Versuch, diese Verbindungen möglichst ansprechend zu gestalten. Das schließt den einen oder anderen technisch schwierigeren Abschnitt nicht aus, auch kurze Schiebepassagen sind enthalten: Die Gesamtqualität längerer Abschnitte hat Priorität gegenüber dem unbedingten Vermeiden einzelner kurzer, aber schlecht zu fahrender Passagen.
  • Generell gilt: Die Route ist ein Vorschlag und wird als GPX-Datei rechtzeitig veröffentlicht – dennoch gibt es keinerlei Gewähr für die Fahrbarkeit einzelner Abschnitte. Es ist, das haben vorherige Teilbefahrungen gezeigt, jederzeit damit zu rechnen, dass einzelne Teile der geplanten Route wortwörtlich »im Nichts« enden oder dass  je nach Wetterlage einzelne Abschnitte der Route schwer bis gar nicht befahrbar sind – zum eigenverantwortlichen Fahren gehört vor allem, den Zustand der Strecke und die eigenen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und gegebenenfalls die Route zu ändern oder die Rundfahrt vorzeitig zu beenden.
  • Teile des Tracks verlaufen auf sehr schmalen Wegen, die auch von Wanderern frequentiert werden: Es gibt in Bayern keine 2-Meter-Regel, die auf schmäleren Wegen das Radfahren verbietet (wie in BW) – es gibt aber auch hier Gesetze: vor allem der Höflichkeit und des Anstands, die bei Radfahrenden (Menschen mit Fahrzeug) eine weit höhere Sensibilität und ein defensiveres Verhalten voraussetzen als bei Menschen, die langsamer und zu Fuß unterwegs sind. Eine Selbstverständlichkeit eigentlich, auf die hier nur der Vollständigkeit halber hingewiesen werden soll …

Du bist neugierig geworden? Hast Dein Rad und das mögliche Gepäck bereits inspiziert? Und Du möchtest mitfahren? Dann bleibe am Ball hier, es kommen in den nächsten Wochen mehr Informationen, über den Track und einige Orte und Passagen.
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Der Mainfranken Graveller oder MfG ist eine gemeinsame Idee der Region Mainfranken GmbH und Jochen Kleinhenz, der unter »Mein Fahrrad und ich« über seine Erlebnisse auf und mit dem Fahrrad bloggt.


Der Mainfranken Graveller ist eine privat organisierte Veranstaltung, die über Kooperationspartner (z. B. die Region Mainfranken GmbH) werblich kommuniziert wird. Kein Kooperationspartner hat jedoch eine inhaltliche oder organisatorische Verantwortung, gleich welcher Art. Eine Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung und ist nur möglich, wenn sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer an die jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen (z. B. die Straßenverkehrsordnung) hält, einen ausreichenden Kranken- und Haftpflichtversicherungsschutz vorhält sowie bestätigt, dass im Hinblick auf seine Teilnahme keine Haftung der Kooperationspartner besteht und er keine solchen Ansprüche gegen diese geltend machen wird.